Um 12:35 Uhr wurde am Montag, 01.08.2016, die Feuerwehr Aitrach durch die Integrierte Leistelle Oberschwaben zum Alarmstichwort „S3Y – Kind in Wasser“ alarmiert. Eine Frau, die auf Aitracher Seite der Iller wohnt, hatte panische Hilfeschreie vernommen und den Notruf 112 verständigt.
Ein Mädchen wollte ihren ins Wasser gefallenen Hund aus der Iller, Höhe der Aitracher Straße „Grenzweg“, retten und geriet hierbei selbst in Not. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten vor Ort feststellen, dass das Mädchen an der bayrischen Uferseite mit ihrem Hund im Wasser schwamm und sich augenscheinlich nicht an Land retten konnte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Aitrach an der bayrischen Uferseite wurde das Mädchen bereits durch die Mutter mit der Hundeleine gegen Abtreiben gesichert. Die Problematik bestand darin, dass zwischen der Böschungskante am Ufer und dem Wasserspiegel eine Höhendifferenz von 1,5 – 2 Metern lag und sich deshalb weder Mädchen noch Hund an Land retten konnten. Die Feuerwehr sicherte zunächst Mädchen und Hund, bevor diese über die Steckleiter an Land gerettet werden konnten. Das sich auf Anfahrt befindende Feuerwehrboot wurde nicht mehr benötigt. Das Mädchen wurde zur Abklärung an den Rettungsdienst übergeben, während der Hund wohlauf war.
Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren Notarzt und Rettungswagen mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, , Helfer vor Ort Aitrach sowie die DLRG, die Polizei Leutkirch. Die Feuerwehren Volkratshofen und Memmingen konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Ebenfalls auf Anfahrt befanden sich die Wasserrettungskräfte der BRK Wasserwacht Unterallgäu und die DLRG Memmingen.

Quelle: www.new-facts.eu

 

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